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Tag 10 - Mallorca


Ich werde um 6.30 Uhr wach. Die Sonne geht gerade auf, allerdings hinter dem Berg. Als ich sie sehe, ist sie schon ganz hell. Ich stehe um 7.00 Uhr auf und mache mich fertig. Um kurz nach 8.00 Uhr bin ich beim Frühstück. Es gibt wieder alles, was ich so brauche. Brötchen, Käse, Marmelade, Müsli und Kaffee. Ich sitze am Fenster zur Straße. Plötzlich hält draußen ein Polizeiwagen und geht in Richtung meines Autos. Ich werde nervös und als ich gerade raus will, steigen die Polizisten wieder ein und fahren weg. Ich gehe trotzdem raus und sehe, dass auf der anderen Seite einer geparkt hat. Das ist nicht erlaubt. Hinter meinem Wagen hat sich auch noch einer rein gequetscht. Beide haben einen Strafzettel. Ich nicht - ein Glück! Ich gehe wieder rein und frühstücke zu Ende. Da ich das Frühstück nicht mit gebucht habe, muss ich es jedes Mal an der Kasse bezahlen. Wieder in meinem Zimmer, packe ich ein paar Sachen ein und fahre los in Richtung Deia.

Es ist eine steile Serpentinenstraße (wie immer!). Eigentlich wollte ich zum Hotel Residenz, wegen einer Ausstellung, aber die Straßen im Ort sind mir zu eng und zu steil. Ich fahre weiter nach Valldemossa. Es liegt auf meiner Strecke. Wieder geht es bergauf und bergab. In Valldemossa suche ich mir gleich außerhalb des Ortes einen Parkplatz. Ich bezahle für 1 ½ Stunden Parkgebühren. Das müsste eigentlich reichen. Ich schlendere durch den Ort. Auch hier gibt es wieder Giovanni L. Eis!

Außerdem gibt es einen Laden mit Rittersachen und Schwertern. Ich schicke ein Foto davon nach Hause. „Welches soll ich mitnehmen?“ „Das größte!“, ist die Antwort meiner Tochter! Wie soll ich das durch den Zoll bekommen?





Kurz vor 12.30 Uhr gehe ich wieder zum Auto. Ich werde jetzt noch nach Soller über die Serpentinen fahren, um das Tunnelgeld zu sparen. Es gibt dort eine Olivenölfabrik. Soller hat auch wieder so viele Gassen, dass ich mein Auto außerhalb parke. Die Olivenölfabrik finde ich nicht, also gehe ich in die Altstadt. Hier dürfen keine Autos fahren, aber der „Orangen-Express“, eine Straßenbahn, die von Port de Soller bis nach Soller fährt, bimmelt quer über den Marktplatz! Ich setze mich in ein Restaurant und bestelle mir einen Salat mit Früchten. Er ist lecker, allerdings nicht so lecker, wie der aus Pollenca. Als ich zum Auto zurückgehe, komme ich an einem Kunstmuseum vorbei. Heute habe ich keine Lust reinzugehen. Mal sehen, vielleicht fahre ich nochmal mit der Straßenbahn hierher und gehe dann auch in die Ausstellung. Nach etwas suchen, finde ich mein Auto wieder und fahre zurück ins Hotel.


Was ist das? Kein Parkplatz ist frei! Ich fahre ein Stück weiter und folge der Straße bis zum Leuchtturm. Das wollte ich sowieso schon immer machen. Es führt wieder eine steile Straße hinauf zum Leuchtturm. Die Aussicht ist super, aber auch ganz schön hoch! Ich gehe lieber nicht so dicht an die Kante.

Als ich wieder zurückfahre, ist immer noch kein Parkplatz frei. Ich fahre runter in den Ort und parke auf einem Bezahlparkplatz. Hier kann ich aber nur eine Stunde stehen! Als ich zum Hotel zurück komme, ist fast vor der Tür ein kleiner Parkplatz. Och, menno! Ich bringe meine Tasche nach oben und gehe wieder zum Auto. Als ich mit dem Auto komme, ist der Parkplatz sogar noch größer geworden! Es ist noch jemand weggefahren! Jetzt steht mein Kleiner direkt vor dem Hotel! Das ist doch super!

Es ist schon 17.00 Uhr. Ich gehe noch mal runter an die Promenade und setze mich in ein Restaurant. Das Essen schmeckt wieder sehr gut. Langsam werde ich müde. Es ist zum Glück etwas kühler geworden ist. Ich spaziere langsam wieder zum Hotel und setze ich mich noch etwas auf den Balkon.


Um 23.00 Uhr gehe ich zu Bett. Die Tour durch die Serpentinen heute hin und zurück, war doch ganz schön anstrengend. Ich mache das Licht aus und lass aber die Balkontür auf. Ich habe mich zur Sicherheit mit einem Mückenschutz eingesprüht. Er riecht irgendwie nach Rosmarin, oder anderen Kräutern. Na, Hauptsache es hilft! Im Dunkeln höre ich plötzlich ein Flattern. Eine Fliege ist das nicht, dafür ist es zu laut! Ein Falter schon eher. Ich mache das Licht an und hole den Zahnputzbecher. „Es“ sitzt an der Wand. Zack, der Becher schnappt zu. Was ist das? Es ist groß. So ca. 3 cm und es ist ein Käfer, also keine Kakerlake, weil er lange Fühler hat und fliegen kann. Ich mache ein Foto, damit ich ihn eventuell identifizieren kann. Ich lasse ihn auf meinem Vordach frei und schließe schnell die Balkontür! Also muss sie doch zu bleiben. Ich bin hier einfach zu dicht am Pinienwald. So, zweiter Versuch. Licht aus, schlafen!



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