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Tag 13 - Mallorca


Ich werde von meinem Wecker um 7.30 Uhr geweckt. Hier höre ich den Hahn also nicht krähen! Ich stehe auf und mache mich fertig fürs Frühstück. Nach dem Frühstück muss ich wieder packen, weil ich ja wieder in ein neues Zimmer komme. Ich packe alles zusammen und bringe meine Koffer in die Gepäckaufbewahrung. Um 13.00 Uhr ist mein Zimmer bereit für mich.

Ich gehe noch ein bisschen spazieren. Diesmal gehe ich die Mole bis ans Ende. Zum Leuchtturm auf dieser Seite kann man nicht, weil es militärisches Sperrgebiet ist. Ich gehe am Hafen entlang. Hier liegen wieder riesengroße Motorboote. Sie sind 6-7 Meter breit.



Gleich daneben liegen Fischerboote. Die Fischer haben ihre Netze auf der Mole zum Trocknen ausgelegt.

Auf meinem Rückweg gehe ich noch kurz baden und lege mich anschließend an den Strand. Das Wasser ist wirklich einladend heute und es ist sogar erfrischend! Ein leichter Wind weht. Um mich herum liegen Dänen oder Schweden. (Was auch sonst!) Ich werde heut Nachmittag auch noch mal herkommen, aber jetzt muss ich erstmal meinen Bikini trocknen! Um kurz vor 13.00 Uhr gehe ich zum Hotel zurück. Mein Zimmer ist fertig. Ich hole meinen Koffer und suche mein

Zimmer. Es ist in der 3. Etage. Vom Fahrstuhl ist es leicht zu finden.

Ich mache die Tür auf und eine kühle Brise weht mir entgegen! Die Balkontür ist auf. Das ist ja super! Ich schau mich im Zimmer um. Es ist größer als mein Zimmer gestern, aber kleiner als das Erste. Der Balkon geht in Richtung Berg nach hinten raus und liegt gegenüber von 3 bzw. 4 oder 5 anderen Balkonen, die entweder genau auf meiner Höhe sind, oder etwas höher. Mhm, dann werde ich wohl lieber, die Gardinen zu lassen. Das Badezimmer ist von allen dreien das Schlechteste. Es hat eine alte Badewanne und einen Duschkopf, der nur von oben gießt. Das Waschbecken ist allerdings etwas größer als das von gestern. Das ist aber auch nicht schwer! Ich packe erstmal etwas aus und gehe dann duschen. Es funktioniert relativ gut. Nur, das es immer ein paar Sekunden dauert, bis das Wasser vom Wasserhahn unten auf den Duschkopf oben umstellt! Nach dem Duschen esse ich noch etwas und lege mich dann noch etwas aufs Bett.

Um 16.00 Uhr ziehe ich mich wieder an und gehe nochmal zum Strand. Ich lege mich wieder dahin, wo ich heute Morgen schon gelegen habe. Baden werde ich aber nicht mehr, weil mein Bikini total lange braucht, um zu trocknen, und ich möchte es morgen nicht feucht in den Koffer legen. Am Himmel waren ein paar Wolken, die sich aber jetzt gerade verziehen. In Kiel sind ja manchmal Möwen, die am Strand spazieren gehen. Hier wandert eine weiße Taube an mir vorbei! Oder hab ich schon zu viel Sonne gehabt?


Um 18.00 Uhr packe ich meine Sachen zusammen und gehe zu „meinem“ Restaurant essen. Natürlich wieder den Ensalada a la Casa mit einer Flasche Aqua. Heute ist eine andere Bedienung da. Sie fragt mich, ob ich auch Brot dazu haben möchte. Ja, das nehme ich. Der Salat schmeckt wieder sehr gut. Ich hab heute um mehr „Naranjas“ gefragt. Ich bekomme welche oben extra drauf, als Garnitur. Als ich gerade aufgegessen habe, kommt wieder „meine“ Kellnerin. Sie strahlt mich an. „Salad?“, fragt sie. „Si“, sage ich, „but finished!“ Sie fragt mich, ob ich einen „Cava“ haben möchte. Ist der mit Alkohol? „Si!“ Dann lieber nicht. Oder einen „Coffee?“ Ich habe das Gefühl, sie will mir etwas ausgeben. Aber Kaffee möchte ich jetzt auch nicht mehr. „Ok!“ Ich sage der anderen Bedienung, dass ich jetzt zahlen möchte. Als sie die Rechnung bringt, fängt sie auch an mich zu fragen, ob ich einen „Cava“ oder Kaffee möchte. „No, thanks, I´m fine!“, sage ich. Die Andere hat ihr bestimmt erzählt, dass ich ein Stammgast bin.

Morgen bin ich ja sowieso wieder weg. Aber das hat sie gestern bestimmt nicht so schnell verstanden. Ich bezahle und gehe. Auf meinem Weg zum Hotel fällt mir ein Balkon auf, auf dem zwei Skulpturen stehen. Sie sehen fast lebendig aus. So etwas finde ich faszinierend.

Als ich wieder im Hotel bin, gehe ich noch mal duschen, denn der Sand klebt mit an den Beinen. Dann mache ich es mir auf dem Bett gemütlich. Zum Glück sind jetzt noch nicht so viele Nachbarn zu Hause. So kann ich die Balkontür noch etwas offenlassen. Ich habe hier ein paar mehr Steckdosen. So kann ich mein Handy und mein Tablett aufladen. Meinen Fitness-Tracker lade ich morgen früh auf, wenn ich mich fertig mache. Es ist jetzt schon 23.00 Uhr. Ich mache das Licht aus und versuche zu schlafen. Hoffentlich hören die Kanonenschüsse jetzt auf. Vor einer Stunde hat es ca. alle 15 Minuten geknallt. Bestimmt von der Militärbasis. Vielleicht ist hier irgendein Festtag, oder der König ist im Anflug. Ich mache den Lüfter an, weil meine Nachbarn scheinbar wieder eine Party feiern.



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