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Tag 2 - Südfrankreich


Ich werde um 5.45 Uhr wach! Ne, also das ist jetzt wirklich zu früh! Ich dreh mich noch mal um. Es ist ganz schön warm im Zimmer. Ich habe zwar die Balkontür auf, doch es ist draußen zu warm. Also mache ich die Klimaanlage etwas an. Ah, das ist angenehm! Ich mache die Augen wieder zu. Um 8.00 Uhr weckt mich mein Wecker. Auf geht´s! Mein erster Urlaubstag in Antibes! Es ist 9.00 Uhr als ich zum Frühstücken gehe. Der Speisesaal ist im Erdgeschoß. Ich fahre mit dem Fahrstuhl runter. Rechts um die Ecke, geht’s zum Restaurant. Der Saal ist genauso schön eingerichtet, wie mein Zimmer. Alles in Lila, Beige und Braun. Der Speisesaal hat eine riesige Fensterfront, von der aus man bis nach Nizza schauen kann. Ein superschöner Blick. Leider ist der Himmel, wie gestern schon, bedeckt, aber es sieht trotzdem schön aus. Ich suche mir einen kleinen Tisch am Fenster. Das Frühstücksbüfett ist riesig. Es gibt alles was man zum Frühstück braucht. Ich denke, hier findet jeder etwas, das er mag. Es schmeckt köstlich. Ich nehme mir zum Abschluss noch einen Kaffee und beobachte noch ein bisschen. Überwiegend sind Franzosen hier, aber auch Holländer und Deutsche. Irgendwie eine interessante bunte Mischung. Nachdem Frühstück gehe ich noch kurz auf die Außen-Terrasse. Es ist wirklich ein schöner Ausblick! Wenn das Wetter morgen etwas besser ist, werde ich hier draußen frühstücken.


Ich will heute noch viel unternehmen, deshalb mache ich mich auf den Weg. Als Erstes werde ich nach Grasse fahren. Dort gibt es verschiedene Parfümfirmen, die man sich anschauen kann und in denen man sogar seinen eigenen Duft mischen kann. Mein Navi sagt mir wieder, wo es lang geht. Er führt mich über die Autobahn und dann durch kleine Straßen und Gassen, mit ein paar Umwegen komme ich dahin, wo ich hinmöchte. Meine erste Station ist die Parfümerie „Galimard“ dort soll man sich sein eigenes Parfüm zusammenstellen können. Leider ist es schon kurz vor 13.00 Uhr und der vormittags Kurs ist zu Ende. Der Kurs um 14.00 Uhr ist schon ausgebucht. Ich könnte um 16.00 – 18.00 Uhr mitmachen. Ich trage mich erstmal ein, aber eigentlich ist mir das zu spät. Ich schaue mich noch etwas im Verkaufsraum um und finde eine Seife in Zitronenform, die genauso duftet, wie meine Seife damals aus Los Angeles. Die nehme ich mir mit. Die Dame am Empfang gibt mir den Tipp, dass die Produktion besichtigt werden kann. Es ist gleich um die Ecke. 5 Minuten von hier. Das ist doch eine gute Idee.


Ich setze mich wieder in Auto und fahre los. Plötzlich entdecke ich die Parfümerie Fragonard. Dort kann ich zwar nichts selbst kreieren, aber alles besichtigen. Es ist jetzt 12.30 Uhr. Die nächste Führung auf Deutsche beginnt um 13.00 Uhr. Bis dahin kann ich in den Verkaufsraum gehen. Das ist eine gute Idee. Es duftet herrlich, als ich den riesigen Raum betrete. Überall stehen Duftflaschen, Kerzen und Seifen. Ich schau mir alles an und mir wird klar, dass ich mir gar keinen eigenen Duft mehr herstellen möchte. Mir wird die Führung nachher reichen.


Um kurz vor 13.00 Uhr gehe ich zum Treffpunkt. Eine große Gruppe Deutscher steht schon da. Pünktlich um 13.00 Uhr geht es los. Eine deutschsprechende Französin führt uns durch die Produktionsräume und erklärt alles über die Rohstoffe, wo sie herkommen und wie sie verarbeitet werden. Sie zeigt uns die Plätze, an denen die Parfümeure neue Düfte kreieren. Es ist sehr interessant. Am Ende bringt sie uns in den Verkaufsraum, wo sie uns natürlich besondere Angebote macht. Die Parfüm-Düfte sprechen mich nicht so an. Also schaue ich mich nochmal bei den Raumdüften um. Da finde ich genau das Richtige! Okay, das reicht dann auch.



Ich packe alles in mein Auto und fahre los. Es ist schon spät und ich habe Hunger. Ich entdecke eine kleines Restaurant, das sehr einladend aussieht. Das ist jetzt genau das Richtige. Das Restaurant ist ganz in der Nähe meines Hotels. Das Essen schmeckt herrlich. Bevor ich zurück ins Hotel fahre, suche ich mir noch einen Supermarkt, weil ich mir noch Wasser kaufen möchte. Mal sehen, ob Google Maps mir was vorschlägt. In 1,8 km soll es einen Supermarkt geben. Der Navi ist echt klasse. Ruck zuck habe ich ihn gefunden. Im Markt bräuchte ich eigentlich auch ein Navi, denn ich kann die Selter nicht finden. Brause, Cola, Säfte alles ist da. Ich renne kreuz und quer durch den Laden. Dann plötzlich sehe ich neben der Milch in einem Regal drei Sorten Wasser. Eins mit Geschmack, einmal kleine und einmal große Flaschen. Welche nehme ich jetzt. Leider kann ich es nicht entziffern, welche ohne Sprudel sind. Da die Kleinen zu klein sind, nehme ich die Großen und hoffe, dass es die richtigen sind. Ab zur Kasse und bezahlen. Rein ins Auto und Schwupps, schon bin ich wieder im Hotel.


Das hat ja schon mal prima geklappt. Es ist jetzt 19.00 Uhr. Bis 19.45 Uhr darf man noch schwimmen. Ich ziehe mich schnell um und gehe in den SPA-Bereich. Im Innen-Pool tobt der Bär. Viele ältere Leute lassen sich im Kreis „beblubbern“. Da habe ich keine Lust drauf. Ich gehe zum Außenpool. Da ist es total leer. Hm, komisch, gibt es hier Haie, oder warum ist hier niemand drin? Der Bademeister schaut um die Ecke, aber er sagt nichts, also steige ich die Treppe runter. Oh, ganz schön frisch. Daran liegt es wahrscheinlich, dass niemand hier schwimmt. Ich suche eine Uhr. Eine halbe Stunde möchte ich schon noch schwimmen. Ah ja, das ist eine an der Wand. Dann kanns ja losgehen. Ich drehe meine Runden. Die Zeit läuft recht schnell. Um 19.40 Uhr steige ich aus dem Pool und wickle mich in mein Handtuch. Es ist ganz schön kühl, so ohne die Sonne. Zum Glück habe ich im Zimmer die Klimaanlage ausgeschaltet. Das wäre mir jetzt echt zu kalt. Ich springe kurz unter die warme Dusche und mache es mir dann auf meinem riesigen Bett gemütlich. Ich lese noch ein bisschen, dann fallen mir schon fast wieder die Augen zu. Ich stelle mir noch schnell den Wecker, damit ich morgen pünktlich zum Frühstück wach bin.




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